hat zu meiner Beruhigung gestern ohne grössere Probleme geklappt. Soll heißen die Integration der Junghunde in den großen Freilauf ist jetzt im vollem Gange. Der Erste, der ob seines ruhigen und eher unterwürfigen Charakters, umgezogen ist war Blizzard.
Nach rund 2 Wochen Vorbereitung, u.a. täglichen Spaziergängen mit der unumschränkten Chefin im Freilauf, Akira, haben ich Ihn dann gestern Abend vor dem Füttern umplatziert. Meine zuerst grösste Sorgen war das es eine Beißerei gibt wenn ich mit dem Futtereimer auftauche, da dann alle ums Tor rumspringen. Ist aber nicht passiert, glücklicherweise, er hat von Rookie und Akira kurz was aufs Dach bekommen, sich aber sofort auf den Rücken geworfen und ich konnte ihn ohne weitere Probleme zu seinem neuen Futterplatz dirigieren.
Beim Füttern wird er die nächsten Tage noch an die Leine müssen, vorsichtshalber. Die Nacht habe ich dann mit den Rackern im Freilauf verbracht, viel Schlaf habe ich dabei allerdings nicht bekommen, den verständlicherweise wollte Blizzard ständig zurück zu seinen Geschwistern in den Welpenfreilauf.
Schlussendlich hat er dann aber doch an mich gekuschelt geschlafen, und mittlerweile scheint er den Umzug halbwegs zu akzeptieren, nicht ohne zu versuchen sich ständig irgendwo raus zu graben, weshalb ich auch den ganzen bisherigen Morgen mit Steinen und Schaufel rumrenne um die Löcher wieder zuzuschaufeln.
Was mit ein Grund war das ich bis jetzt gewartet habe, eigentlich sollte der Boden schon so gefroren sein das die Hunde sehr ungerne graben, aber das Dreckswetter und die Feuchtigkeit haben mir da einen sauberen Strich durch die Rechnung gemacht, und noch länger warten geht nicht, irgendwann wird es so kalt das die Jungs die neuen Hütten brauchen und es sind noch mindestens 6 weitere Hunde umzuplazieren.
Hoffen wir das es weiter so gut läuft, die erste Woche ist immer recht kritisch.
Und sage mir noch einer was vom bequemen und ruhige Landleben. Ist nicht werte Herrschaften, Action ohne Ende. So nun noch ein paar Fotos :

Erstes gemeinsames Füttern nach dem Umzug gestern Abend um 06.00 MEZ, von links nach rechts: Blizzard ( mit Leine ), Taiga, Rookie, Cheyenne, Akira, Nemo.

Nach dem Füttern und dem wegräumen der Näpfe, alle suchen rum ob noch irgendwas wo liegt. Übrigens eines der wichtigen Dinge bei der Rudelhaltung: Es darf nicht ein Tropfen oder Futterkrümel neben dem Näpfen landen, sonst sind früher oder später Raufereien vorprogrammiert. Die Hunde zu erziehen das Sie nicht fressen was Sie finden, ist unmöglich. Und da dann der Finder, egal wie er in der Rangordnung des Rudels steht, die “Beute” beansprucht, knallt es. Den die Hunde haben nur gelernt den Futterplatz der anderen solange zu respektieren wie da ein Napf steht. Solange bleiben alle brav an Ihren Plätzen, mehr anzutrainieren ist ob Ihrer noch intakten Instinkte nach meiner Meinung unmöglich. Und letztendlich auch unerwünscht.

Der ruhige Teil der Nacht, alle brav in den Hütten, von links nach rechts, Cheyenne und Akira, nemo, Rookie, Taiga und Blizzard liegen neben mir. Das sieht dann so aus :

Taiga links, kuschel. kraul…..

Blizzard rechts, erschöpft und gestresst und ausnahsweise schlafend….

Und damit ich auch ja nicht zum schlafen kommen, werden ab und an die Positionen getauscht und ein anderer Hund will bekuschelt werden…… Rookie und Blizzard.
Ach ja, ein paar andere Junghunde um die sich gekümmert werden will gibt es ja auch noch
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Gestern im Welpenfreilauf am Nachmittag: Vorne Links Merlin, mit der gesenkten Schnauze Twister, dann Thunder, auf der Hütte Robin, Blacky, Silver.
Und zum Abschluss noch ein sehr gelungenes Foto von Thunder wie ich finde:

Have fun

